Case Study

Mediastack

aktiv

Self-hosted Media-Automation mit Jellyfin + *arr-Suite: zentrale Verwaltung, Metadaten, Untertitel und Transcoding der eigenen Sammlung auf einem unprivilegierten LXC.

JellyfinSonarrRadarrProwlarrSABnzbdBazarrRecyclarrDockerProxmox LXCZFS

Problem

Eine über Jahre gewachsene, rechtmäßig erworbene Mediensammlung — Blu-ray- und DVD-Rips der eigenen Discs, Eigenaufnahmen, gekaufte Inhalte — verstreut über mehrere Platten ist praktisch unbrauchbar. Ziel war eine einheitliche, automatisierte Bibliothek: saubere Metadaten, mehrsprachige Untertitel, normalisierte Qualität und Streaming auf alle Geräte — vollständig self-hosted, ohne Cloud, sauber in ein VLAN-segmentiertes Homelab integriert.

Architektur

Alles läuft in einem unprivilegierten Proxmox-LXC (114, 10.17.10.14, VLAN 10 SRV) auf linuxserver.io-Images. Jellyseerr nimmt Wünsche aus dem Haushalt entgegen, die *arr-Suite automatisiert Organisation, Umbenennung, Metadaten und Bibliotheks-Monitoring, Recyclarr erzwingt reproduzierbare TRaSH-Guide-Qualitätsprofile, Bazarr ergänzt Untertitel, Jellyfin streamt auf alle Geräte.

Wunsch

Organisation & Metadaten

Qualitätsprofile

Untertitel

Stream

Haushalt / Jellyseerr

*arr-Suite (Automatisierung)

Bibliothek

Recyclarr (TRaSH)

Bazarr

Jellyfin

Stack

Jellyfin als Medienserver, Sonarr/Radarr/Prowlarr für Bibliotheks-Automatisierung und Metadaten, SABnzbd als Download-Client, Recyclarr für reproduzierbare Qualitätsprofile, Bazarr für mehrsprachige Untertitel — als Container im LXC 114 (Debian 12, 4 vCPU / 8 GB), Storage auf ZFS (tank-storage).

Learnings

  • Unprivilegierter LXC mit gezielten Capabilities ist die richtige Balance aus Sicherheit und Hardware-Zugriff — kein voller privilegierter Container nötig.
  • Recyclarr macht Qualitätsprofile versionier- und reproduzierbar, statt sie manuell in jeder *arr-App zu pflegen.
  • VLAN-Segmentierung (VLAN 10 SRV) trennt die Media-Dienste sauber vom restlichen Netz.
  • GPU-Transcoding (NVIDIA NVENC) steht noch aus — CPU-Transcoding reicht aktuell, der Treiber-Durchgriff auf den Host ist der nächste Schritt.
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